Wann schmeckt's?

Warum gibt es meist zwei Beilagen? Werner Gruber weiß, wie Geschmack und Genuss zusammenhängen.

01.04.2015
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Am besten kombiniet man drei bis fünf Geschmacksrichtungen.

Das hat mit der Anzahl der Geschmacksrichtungen zu tun, die für den optimalen Genuss gut sind. Zu wenig verschiedene Geschmacksrichtungen werden schon nach ein paar Bissen langweilig. Zu viele verwirren den Gaumen und man kann keine davon perfekt genießen. Wie viel ist nun ideal? Am besten kombiniert man drei bis maximal fünf Geschmacksrichtungen.

 

Diesem Prinzip folgen auch ganz einfache Gerichte: So hat man bei Frankfurter Würsteln meist Senf, oft auch Kren und Brot dabei. Man kommt also auf drei bis vier Geschmacksrichtungen. Das kann man gut mit einer Gauß-Kurve darstellen, auf der man dann sieht, dass man schon bei vier verschiedenen Geschmacksrichtungen nur mehr ein Drittel des maximal möglichen Genusses erlebt, während man bei drei mit dem höchsten Genussfaktor rechnen darf.

 

VON AROMA BIS MAMA-FAKTOR

Wie genussvoll wir Speisen erleben, hängt auch von vielen anderen Faktoren ab. Unter anderem beeinflussen auch die Wirkung von Aromen auf unsere Sinne – und ihr Zusammenspiel – oder die Konsistenz der Speisen, wie sehr wir sie genießen. Last but not least spielt noch die persönliche Sozialisation eine Rolle. Was wir in unserer Kindheit gegessen haben, schafft bleibende Eindrücke – die sowohl mit Hochgenuss als auch mit Ekel verbunden sein können.

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