Wir machen mal Dampf!

Werner Gruber erklärt, ob Dampfgaren wirklich gesünder als Kochen ist.

01.12.2015
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Gemüse aus dem Dampfgarer hat mehr Geschmack, aber meist weniger Vitamine.

Kocht man Gemüse auf die übliche Art, gelangen Inhalts- und Geschmacksstoffe leicht ins Kochwasser und das Gemüse wird ausgelaugt. Beim Dampfgaren kondensiert Wasserdampf auf der kalten Oberfläche des Kochguts und erwärmt es so. Das Gemüse verliert kaum Geschmacksstoffe, weil sich nur eine dünne Schicht Wasser darauf befindet. Überschüssiges Wasser tropft einfach ab, wird aufgefangen und später wieder erhitzt. Das Gemüse schmeckt nicht nur besser, es sieht auch schöner aus und ist knackiger.  

 

WIE SCHONEND IST DAS WIRKLICH?  

Beim Dampfgaren wird immer wieder die besonders schonende Zubereitung gepriesen. Das trifft aber nur auf den Geschmack zu, der definitiv geschont wird. Mehr Vitamine findet man aber meist in normal gekochtem Gemüse. Das liegt daran, dass im Dampfgarer höhere Temperaturen entstehen. Dort wird das Gemüse auf 100 °C erhitzt. In einem Kochtopf erreicht man im Regelfall nur etwa 90 °C. Der Vorteil des Dampfgarers liegt also vorwiegend darin, dass das Kochgut besser schmeckt.  

 

KNÖDEL UNTER DAMPF  

Dampfgaren kann natürlich auch bei Fleisch und vor allem bei Knödeln eingesetzt werden. Bei Letzteren befinden sich winzige Luftbläschen im Teig, die sich beim Kochen ausdehnen. Das klappt im Dampfgarer, der das ganze Kochgut gleichmäßig auf 100 °C erhitzt, besonders gut. Die Knödel werden dadurch viel flaumiger als im Kochtopf.

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