Voll Fett

Zart und saftig mit jedem Bissen – für Fleischliebhaber ist das Black Angus Beef aus Australien das Allerbeste. Das liegt vor allem an den Fettschichten, die die Tiere in ihre Muskeln einlagern. FRISCH hat auf der Jack´s Creek Farm nachgefragt, warum das so ist.
toggle Sidebar Die Tiere geniessen hier Freizeit pur: Sie leben auf offener Weide.

Unendliche Weiten wohin das Auge blickt. Ein Fernblick, der in Staunen versetzt. Wäre da nicht das Muhen grasender Rinder, man könnte sich im Anblick der Landschaft glatt vergessen. Wir befinden uns in Australien, an den Ausläufern des größten Gebirgszugs des Landes, der Great Dividing Range. Auf den Liverpool Plains im Südosten des Landes. Hier gibt es eines im Übermaß: Platz. So viel, dass Farmen ihre Rinderherden monatelang auf offener Weide grasen lassen können. Die Bedingungen dafür könnten idealer nicht sein: Die Natur ist unberührt, das Wasser sauber, die Böden sind fruchtbar, die Temperaturen gemäßigt und die Regenzeiten ausreichend.

Eine der Familien, die seit Generationen in den Liverpool Plains im australischen Bundesstaat New South Wales sesshaft sind, heißt Warmoll. Das in den 1940ern vom irischstämmigen John Francis Warmoll gegründete landwirtschaftliche Unternehmen hat sich neben dem Ackerbau auf die Züchtung der Rinderrassen Wagyu und Black Angus spezialisiert. Viele Jahrzehnte Züchtererfahrung steckten im Unternehmen, das heute zu den weltbesten Lieferanten von Black Angus Beef zählt. Vermarktet wird das mehrfach preisgekrönte Qualitätsfleisch unter der Marke Jack´s Creek. Auf der Farm der Warmolls wachsen ausschließlich reinrassige Angus-Zuchtlinien aus der Region auf. Um eine konstante Fleischproduktion zu gewährleisten, hält die australische Züchterfamilie permanent 29.000 Tiere.

Prägnanter Eigengeschmack

Das Angus-Rind ist im Vergleich zu anderen Rassen fruchtbarer, robuster, anpassungsfähiger – und es verfügt über die besondere Eigenschaft, intramuskuläres Fett einzulagern. Genau dieses Fett ist der Grund dafür, dass das Black-Angus-Rind unter Fleischliebhabern als weltbestes Rindfleisch gehandelt wird. Die feine Marmorierung, die das kirschrote Fleisch durchzieht, ist nicht nur optisch eine Augenweide. Sie sorgt für eine besondere Zartheit, butterweiche Textur und einen einzigartigen, aromatischen Geschmack. Die feinen Fettäderchen halten das Fleisch selbst nach dem Braten noch saftig und garantieren einen unvergleichbaren schmelzigen Genuss. Manch einer meint, das Fleisch aufgrund seiner Zartheit sogar mit dem Löffel essen zu können.

Besonders marmoriertes Fleisch

Die einzigartige Marmorierung hat laut Aaron Hofman, Marketing Executive von Jack’s Creek, mehrere Gründe: „Wir von Jack’s Creek glauben, dass Black Angus nicht gleich Black Angus ist. Das heißt, die Qualität unseres Fleisches ist nicht in der Rasse allein begründet. Sie ist ein Produkt von drei wichtigen Faktoren im gesamten Lebenszyklus der Tiere: Ein Drittel kommt daher, dass unsere Tiere zu hundert Prozent Black-Angus-Gene tragen, ein Drittel hat mit der Gesundheit der Tiere und ein Drittel mit der Ernährungsweise zu tun. Alle drei Faktoren müssen in Balance sein, um eine herausragende Marmorierung zu erzielen.“

Die imposanten schwarzen Angus Ochsen und Kühe wachsen in kombinierter Weide- und Getreideaufzucht auf. Künstliche Futterzusätze, Hormone oder Antibiotika sind ein absolutes Tabu. Die erste Lebenszeit verbringen die Tiere auf offener Weide, wo sie hemmungslos ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen können, dem Grasen. Die letzten Lebensmonate stehen sie in sogenannten Feedlots, wo sie mit einer ausgewogenen Mischung aus Getreide und Heu gefüttert werden. Das gentechnikfreie Futter stammt mitunter aus dem Eigenanbau der Warmolls. Der Rest wird von Farmern in der Region zugekauft. Mit rund 15 Monaten haben die Tiere ein stattliches Gewicht erreicht: Sie bringen zwischen 350 und 450 Kilogramm auf die Waage. Danach beginnt die 150-tägige Mastphase, in der die Tiere mit Getreide gefüttert werden, um die feinen Fettäderchen im Muskelfleisch aufzubauen. Mit 20 Monaten endet das Leben der Tiere. In verschiedene Teilstücke zerlegt, wird ihr Fleisch von Australien aus dann in 22 Länder weltweit exportiert. Alle Fleischstücke können über den kompletten Produktions- und Transportzyklus lückenlos nachverfolgt werden.

„Wir bieten das australische Black Angus Beef in verschiedenen Teilstücken in absoluter Frische an – Roastbeef, Filet, Rib Eye und Steakhüfte“, ist auch Manfred Kröswang von der Qualität begeistert und ergänzt: „Wer an Black-Angus-Beef denkt, kommt um Jack´s Creek nicht herum. Das Unternehmen hat die Haltung und Fütterung perfekt auf die Black- Angus-Rasse abgestimmt. Das garantiert ein äußerst hochwertiges, einzigartig saftig-zartes Fleisch mit legendärer Marmorierung.“ Für sein Premium-Fleisch wurde Jack´s Creek 2017 bei der World Steak Challenge in London mit dem „World's Best Fillet Steak“ geehrt. Die beiden Jahre davor konnte sich das familiengeführte Unternehmen bei der Veranstaltung den Titel als „World’s Best Steak Producer“ sichern. Besser geht's also wirklich nicht.