Zuverlässig trotz Krise

Der Frische-Lieferant ist durch die Schließung von Gasthäusern, Restaurants und Hotels massiv von der Corona-Krise betroffen. Aber obwohl rund 80% des Umsatzes weggebrochen sind, bleibt KRÖSWANG in ganz Österreich und Süddeutschland lieferfähig.
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Größter österreichischer Lebensmittel-Lieferant von Krankenhäusern, Kasernen, Justizanstalten und Seniorenheime.

„Als größter österreichischer Lebensmittel-Lieferant von Krankenhäusern, Kasernen, Justizanstalten und Seniorenheimen nehmen wir derzeit eine besondere gesellschaftliche Verantwortung wahr“, erklärt Manfred Kröswang. Deshalb läuft der Betrieb beim Frische-Lieferanten auch während der Corona-Krise ungestört weiter.

Der Familienbetrieb hat rasch auf die derzeitige Situation reagiert: Für die Mitarbeiter wurden Arbeitsmodelle – Stichwort Kurzarbeit – eingeführt, um sie in Beschäftigung zu halten. Dadurch musste kein einziger KRÖSWANG Mitarbeiter gekündigt und die bewährten Prozesse nicht verändert werden. Parallel dazu wurden die Tourenpläne überarbeitet, um den Fuhrpark effizienter nutzen und Logistikkosten senken zu können.

Größtes kurzfristiges Problem war das volle Frische-Lager. „Es lagen riesige Mengen an Frischware für Restaurants und Hotels auf Lager, für die wir keine Kunden mehr hatten“, so Manfred Kröswang. Teilweise konnte man die Ware vergünstigt noch an öffentliche Einrichtungen abgeben, die aktuell Lebensmittel benötigen. Vieles wurde an Sozialmärkte und „Suppenküchen“ abgegeben, damit die Ware zumindest nicht entsorgt werden musste sondern einem sozialen Zweck zu Gute kam. Und zusätzlich organisierte das Unternehmen einen nach strengen Hygienekriterien durchgeführten Lagerabverkauf für Privatkunden, bei dem ebenfalls ein Teil der Frischware abgegeben werden konnte.

Das Sortiment des Frische-Lieferanten bleibt übrigens auch während der Corona-Krise nahezu unverändert. „Unsere langjährigen Produktionspartner beliefern vielfach auch den Lebensmittel-Einzelhandel und haben daher eine vernünftige Auslastung“, so der Geschäftsführer. Somit würden alles wenn auch mit kleineren Mengen standardmäßig weiterlaufen und wenn alles vorbei ist, sei man ab dem ersten Tage wieder zu 100% lieferfähig.